PönEx Herbst 2022

Frühjahrs PönEx 2022

Die Anreise zum PönEx war Sonnig und Stressfrei. Bei Ankunft im Museum waren die Hütte und das Zelt schon am Freitag unter Mithilfe von Uschi und Karl-Heinz aufgebaut worden. Das neue und größere Zelt mache einen guten und stabilen Eindruck. Unsere Küchencrew war schon dabei für die fleißigen "Spuhler" einen kleinen Imbiss vorzubereiten. Ja, so langsam sollte auch das PönEx wieder in normalen Bahnen laufen. Nicht nur das wir wieder ohne Begrenzung der Personenzahl antreten konnten, wir konnten auch wieder für die Mittagsverpflegung selber sorgen. Und dafür waren dann wieder Uschi und Karl-Heinz mit der tatkräftigen Unterstützung von Heidi zuständig. Bis zum frühen Abend wurde dann von den fleißigen und immer zahlreicher Eintreffenden Helfern das Schiff an Oberdeck geschrubbt.

9. Mai 2022

Nach Corona haben wir gedacht, dass alles wieder besser wird, doch ganz so ist es nicht. Ab sofort dürfen wir das Schiff nicht mehr von außen streichen, da laut einer neuen Umweltverordnung das Streichen von im Wasser liegenden Schiffen nicht mehr erlaubt ist. Da hieß es nun umplanen und auch das von einer Werft bestellte Floß schnellstens zurückgeben. Nachdem um 9 Uhr die Begrüßung durch das Museum und die Arbeitseinteilung gelaufen waren, ging es auch schon an die Arbeit. Da wir für die Außenhaut eine Menge Fehgrau bestellt hatten, war das ein alle Manns und Fraus Manöver. Nun konnten die Arbeitsstellen besetzt werden. Da waren in erster Linie die Back, Stbd- und Bb-Seitendeck sowie ASROC- und FK-Deck. An den ersten drei Stationen sollten hauptsächlich die Kannten unterhalb der Sicherheitsnetze gemacht werden. Auf den beiden letzteren Decks warteten diverse Kleinteile und die jeweiligen Namensgebenden Starter auf Farbe. Für den Mampf gab es paniertes Kottelet mit Soße, Wirsinggemüse und Kartoffeln auf dem Speiseplan.

10. Mai 2022

Der Dienstag startete mit der ersten Hiobsbotschaft, ein Kamerad meldete sich mit Corona-Symptomen aus dem Kreis. Nach dem Schnelltest begab er sich schnellstmöglich in häusliche Quarantäne. Nun konnten wir nur die Daumen drücken und hoffen, dass wir möglichst verschon geblieben sind. Vom Museum organisierten wir eine genügende Anzahl von Schnelltests, damit wir uns alle in den nächsten Tagen selber Testen könnten, wenn Symptome auftraten. Ansonsten nahm die Arbeit ihren gewohnten Lauf. Unsere Altgedienten Kaffeemaschinen hatten mittlerweile ihren Geist aufgegeben, so dass wir im Laufe des Tages zwei neue organisieren mussten. Zum Mittag gab es die allseits beliebte Erbsensuppe.

11. Mai 2022

Auch Heute wurde an allen Ecken und Enden weitergearbeitet um bei dem passenden Wetter, leicht Bewölkung und leichter Wind, soviel wie möglich zu schaffen. Allerdings konnte man schon ahnen, dass die Arbeit an den Kannten auf Bb- und Stbd-Seite mehr Zeit in Anspruch nehmen würde als gedacht. So das wir absehen konnten, bis Freitag damit nicht fertig werden. So bat ich einen der Kameraden schon mal damit zu beginnen, die Fangnetze dort wieder zu befestigen, wo wir voraussichtlich nicht mehr hinkommen würden. Zum Mittag gab es erneut Erbsensuppe, da am Abend das obligatorische Grillen im Museum stattfand. Deshalb wurde Heute die Arbeit auch schon eher eingestellt.

12. Mai 2022

Und schon wieder war der Vorletzte Tag erreicht. Einige Kameraden waren gestern schon abgereist aber nicht ohne ihre Arbeitsstation in, gutem Zustand zu hinterlassen. An allen anderen Stationen wurde mit erhöhtem Ehrgeiz weitergearbeitet, um möglichst viel bis Freitag zu schaffen. Zum Mittag gab es Gulasch mit Nudeln und einen kleinen Salat. Und so langsam musste nach dem Mittag schon mal auf das Ende des PönEx hingearbeitet werden, denn das Wetter für Freitag versprach Regen.

13. Mai 2022

 Der letzte Tag ist angebrochen und auch der Himmel bereitete sich auf Tränen vor. Immer wieder zogen dunkle Wolken über den Himmel, die dann am Vormittag zur Verabschiedung auch Tränen fallen ließen. Besonders erwähnen möchte ich auch noch unser Hochzeitspaar Katja und Nico, die sich rührend dem Torpedodeck angenommen hatten. Und das obwohl sie sich erst am Freitag vor dem PönEx das JA-Wort gegeben hatten. Das muss nochmal mit einem gesonderten BZ für die beiden gewürdigt werden. Natürlich gab es nicht nur das sondern auch einen kleinen Gutschein für eine Hotelkette. Bis zum Mittag waren dann alle Arbeitsstellen soweit erledigt, dass es in Ruhe zum Resteessen ging und danach das Schiff komplett aufgeklart wurde. Leider kam dann die nächste schlechte Nachricht ein weiterer positiver Coronabefund. Und damit sollte klar sein, dass sich wohl auch noch mehr der Teilnehmer angesteckt haben werden. Das gute ist, dass wohl alle Angesteckten bisher mit milden Verläufen zu tun haben.

Gruppenbild PönEx Mai 2022
Gruppenbild PönEx Mai 2022
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